27.01.14: Harnwegsinfekt und Akupunktur

Die Harbour-Universität in Los Angeles führte eine Studie durch, was bei wiederholten Harnwegsinfekten bei Frauen wirklich hilft. Bei acht Infektionen pro Jahr der betroffenen Frauen lässt sich durch eine dauerhafte Einnahme von Antibiotika zur Vorbeugung die Infektionsrate auf 1,3 Infekte pro Jahr senken. An zweiter Stelle der wirksamen Therapien, vor Hormongaben und der Cranberry-Therapie, steht gleich die Akupunktur! Es ist anzunehmen, dass die Nebenwirkungsrate bei dieser aber geringer ist, als bei der Dauer-Antibiotikatherapie und die Infekte lassen sich immerhin auf 2,8 Episoden pro Jahr senken.

09.01.14: Bericht zur Grippe-Saison Dezember-Januar

Die Werte des Praxisindex sind bundesweit von der 51. KW 2013 bis zur 1. KW 2014 leicht gestiegen. Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen (ARE) lag insgesamt noch im Bereich der Hintergrund-Aktivität. Der starke Anstieg der Grippeaktivität zum Jahreswechsel blieb also aus.

21.11.12: biologische Krebstherapie
Eine große Patientenbefragung der Uniklinik Freiburg zeigt, dass sich viele Patienten, die an Krebs erkrankt sind, komplementäre und alternativmedizinische Therapieverfahren wünschen, aber sie sich nicht trauen, den Onkologen darauf anzusprechen. Sollten Sie zu den 93 % der Patienten gehören, die diesbezüglich Beratungswünsche haben, so sprechen Sie uns bitte an.

16.11.12: zu wenig Rentner treiben Sport
Nur 15% der Rentner bewegen sich regelmäßig laut einer Studie im Auftrag der Techniker Krankenkasse. Obwohl doch Bewegung am besten vor den verschiedenen Wohlstandserkrankungen, wie Diabetes mellitus (Zuckererkrankung) schützt. Deshalb bieten wir unseren Diabetikern jetzt ein Bewegungsprogramm an: Disko-Schulung.

13.11.12: Ergebnisse unserer Praxisumfrage
Zunächst danken wir unseren Patienten herzlich, dass sie sich an einer Patientenumfrage in unserer Praxis beteiligt haben. Die endgültige anonyme Auswertung steht zwar noch aus, aber Sie bewerten uns mit einer durchschnittlichen Gesamtnote von 1,6. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und sehen uns motiviert, Sie weiterhin mit so viel Engagement zu versorgen.

12.11.12: Zu viel Hygiene schadet der Gesundheit
Dass zu viel Hygiene beim Kleinkind die Entwicklung von Allergien fördert, das weiß man schon lange. Nun wurden in einer großen deutschen Studie diese Zusammenhänge auch für chronisch entzündliche Darmerkrankungen gesehen: Kontakte mit Stalltieren, gestillte Kinder oder über zwei Geschwisterkinder reduzieren die Häufigkeit von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.

26.06.12: Aderlass gegen Bluthochdruck?
Die Berliner Charité fand heraus, dass sich mit einem experimentellen Aderlass bei Patienten der Blutdruck um durchschnittlich 16mmHg senken lässt (was sich übrigens mit unseren Erfahrungen der Praxis deckt). Das sei mehr, als von den medikamentösen Blutdrucksenkern zu erwarten sei. Ob sich regelmäßiges Blutspenden zur Therapie eines Bluthochdrucks und zur Entgiftung eigne, das soll nun mit einer Studie geklärt werden.

07.05.12: Wer viel sitzt, stirbt früher:
Seit australische Forscher eine große Studie mit über 222 000 Bürgern durchführten und dabei heraus fanden, dass das Todesfallrisiko um 15% höher ist, wenn die Personen zwischen acht und elf Stunden täglich auf einem Stuhl sitzen, oder bei über elf Stunden sogar um 40%, wird diskutiert, ob die Sitzdauer nicht ein eigener Risikofaktor für eine raschere Gefäßalterung darstellt. Es scheint nicht nur wichtig zu sein, viel Sport zu treiben, um die Gefäße fit zu halten, man sollte auch langes Sitzen vermeiden.

04.05.12: Carpe diem und carpe noctem:
Eine kardiologische Arbeitsgruppe in Chicago findet heraus, dass die optimale Schlafdauer für die Gesundheit zwischen sechs und zwölf Stunden liegt. Bei Schlafmangel wird das sympathische Nervensystem aktiviert und das wiederum fördert Entzündungsprozesse im Körper, eine Zuckererkrankung und eine Bluthochdruckerkrankung. Zum ausgeglichenen Leben sollte der erholsame Schlaf dazugehören.


31.01.12: Oft keine Einwilligung zur Organspende:
Zu 90 Prozent müssen die Angehörigen von Verstorbenen über eine mögliche Organspende entscheiden, da kein schriftlich hinterlegter Wille, zum Beispiel in Form eines Organspendeausweises, vorliegt. Jüngst wurden die Zahlen der Deutschen Stiftung Organtransplantation veröffentlicht: bei sieben Prozent wurde die Entscheidung zur Organspende schriftlich hinterlegt, 28 Prozent hatten sich vor ihrem Tod zumindest mündlich geäußert, in 42 Prozent mussten die Angehörigen selbst nach dem „mutmaßlichen Willen“ des Verstorbenen entscheiden.

25.01.12: Mehr Lebenszeit durch Blutdrucksenkung:
Auf der Basis von Daten einer Langzeitstudie berechnen US-Forscher folgenden Zusammenhang: Jeder Monat Therapie eines Bluthochdrucks bringt Ihnen einen Tag Lebenszeit. Das Risiko, einen tödlichen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, wird also erheblich reduziert.

24.01.12: Ärztliche Betreuung Sterbender jetzt ohne Angst vorm Staatsanwalt:
Wenn ein palliativmedizinisch tätiger Arzt einem schwer kranken Patienten mit starken Schmerzen morphiumähnliche Medikamente abgibt und ihn damit bis zum nächsten Werktag versorgt, macht er sich momentan strafbar, weil er gegen das Betäubungsmittelgesetz verstößt. Jetzt soll eine Gesetzesänderung erfolgen, wonach eine kleine Menge an Betäubungsmitteln an Patienten mit schwersten Schmerzen und lebensbedrohlicher Atemnot abgegeben werden darf.

13.01.12: Herzinfarkt droht bei Prostata-Problemen:
Nach einer Untersuchung von Urologen aus Wien verdoppelt sich das Erkrankungsrisiko für das Herz und für das Gehirn, wenn der Mann stärkere Prostata-Probleme (gemessen an einem internationalen Prostata Symptom Score) hat. Die Prostataprobleme seien nun kein eigener Risikofaktor, aber weisen eben bereits früh auf die Gefahr für Herz und Gehirn hin.

12.01.12: Chronomedizin:
Kommt es zu einer anhaltenden Störung im Tagesrhythmus, kommt also die innere Uhr aus dem Takt, so kann das eine Ursache für eine Depression sein, so Prof. Hajak von der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Bamberg. Die innere Uhr wird beeinflusst zum Beispiel durch Licht, körperliche Bewegung und soziale Rhythmen.

11.01.12: Gewichtsreduktion durch Abspeck-Programme:
Eine amerikanische Forschergruppe zeigte, dass es wichtig ist, die gesamte Kalorienzufuhr am Tag zu reduzieren, um abzuspecken. Für die Anzahl der verlorenen Kilos ist es nicht entscheidend, ob man viel Eiweiß, Kohlenhydrate oder Fett verzehrt. Jedoch zeigte sich in der Studie, dass bei einer erhöhten Eiweißzufuhr im Rahmen eines Abspeck-Programmes, eine erhöhte Muskelmasse, die man z.B. durch eine BIA-Messung bestimmen kann, zu einem günstigeren Langzeiteffekt infolge eines erhöhten Grundumsatzes führt.

10.01.12: Für Rucksackreisende bei niedrigen hygienischen Standards besteht ein erhöhtes Risiko, an Typhus zu erkranken. Jedes Jahr erkranken 22 Millionen Menschen an Typhus abdominalis und ca. 200 000 Betroffene sterben daran. Reisende in Typhus-Endemiegebiete sollten sich reisemedizinisch beraten lassen, zum Beispiel bei ihrem Hausarzt.

01.02.11: Es werde Licht:
Bekommen Menschen über dem 60. Lebensjahr, die über Schlafprobleme und über eine depressive Stimmung klagen, eine Therapie mit hellem Licht, so kann dadurch, gemäß einer neueren Studie, nebenwirkungsfrei der Tagesrhythmus gebessert werden und eine schwere Depression sogar in Schach gehalten werden.
Diese Erfahrung haben wir in unserer Praxis auch gemacht und leihen unser Lichttherapiegerät sogar an Patienten, die in Pflegeeinrichtungen wohnen, aus.

08.09.10: Bald keine Diabetiker-Lebensmittel mehr im Supermarkt:
Der Ausschuss des Bundesrats für Agrarpolitik und Verbraucherschutz hat für Diabetiker-Kekse und Diabetiker-Marmelade beschlossen, dass sie nicht mehr den aktuellen Ernährungsempfehlungen nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprächen und bis 2012 vom Markt genommen werden müssen.
Den Patienten unserer Praxis haben wir noch nie dazu geraten. Warum, das erläutern wir Ihnen gerne in einem unserer Kurse für Ernährung oder Diabetes mellitus.

05.03.10: Auf dem europäischen Kardiologenkongress in Stockholm wird eine Studie vorgestellt, wonach ein hohes Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden, in den ersten Tagen im Skiurlaub besonders hoch ist. Begründet wird dies mit der starken und ungewohnten körperlichen Beanspruchung, sowie der Belastung durch den Höhenunterschied im Skigebiet gegenüber dem Wohnort. Dringend ist ein vorbereitendes Bewegungstraining anzuraten. Gerne nutzen Sie auch die Sporttauglichkeitsuntersuchug incl. der Lactatdiagnostik in unserer Praxis

02.09.10: Das West-Nil-Fieber, welches durch Stechmücken von Tier zu Mensch übertragen wird, breitet sich in Südosteuropa aus. Grippeähnliche Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen können erste Anzeichen sein. Bei abwehrschwachen Personen kann es jedoch zur Hirnhautentzündung und lebensgefährlichen Infektionen kommen. Sie schützen sich auf Reisen vorallem durch Mückenschutz mittels Insektensprays und körperbedeckende Kleidung. Ergänzend zu Ihrer Reisevorbereitung empfehle ich Ihnen eine Impfberatung in der hausärztlichen Praxis.